 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
|
|
 |
|
|
 |
|
Phytotherapie
|
|
|
 |
 |
 |
Mag. pharm.
Gabriele Heger |
 |
 |
 |
Mag. pharm.
Stephanie Ragginer |
|
|
|
 |
|
 |
Alle Wiesen und Matten, alle Berge und Hügel sind Apotheken.
Paracelsus (1493-1541)
Die Phytotherapie ist, wie der Ausspruch von Paracelsus ganz klar zum Ausdruck bringt, jene Therapieform, die sich mit der Behandlung von Krankheiten mit Arzneimitteln pflanzlicher Herkunft befasst.
Pflanzen wurden seit jeher von Menschen genutzt, sowohl als Nahrungsmittel als auch als Heilmittel. Bereits die Neanderthaler verfügten nachweislich über einfache Kenntnisse in der Kräutermedizin. Immer ausführlicher und genauer wurde das Wissen über Heilpflanzen in den alten Hochkulturen Griechenlands, Ägyptens, Indiens und Chinas dokumentiert. Das Werk des Griechen Dioskorides, De materia medica hatte sogar über Jahrhunderte größte Bedeutung. Im Mittelalter wurden die Erfahrungen mit Heilpflanzen vor allem von den Mönchen in den Klöstern zusammengetragen. Der Schweizer Arzt Paracelsus, eine der wohl schillernsten Figuren seiner Zeit, der sich ausführlich mit der Volksmedizin befasste und auch der Alchemie zugetan war, hat auf seinen unzähligen Reisen viel dieses Wissens gesammelt. Er war auch einer der ersten, der begann die Wirkprinzipien der Pflanzenheilmittel zu hinterfragen und gilt daher wohl zu Recht als einer der Gründerväter der modernen Arzneimitteltherapie.
Viele der heutigen Erkenntnisse basieren also auf den jahrtausendelang zusammengetragenen Erfahrungen der Volksheilkunde, und auch heute noch gibt es in entlegenen Regionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas Kulturkreise, deren Kenntnisse noch viele wertvolle Beiträge für die moderne Arzneimitteltherapie leisten können. Diese unglaublichen Schätze zu entdecken und zu nützen, bevor sie durch die unaufhörliche Zivilisierung für immer verloren gehen, sollten unsere ganzen Bestrebungen gelten.
Die heute verwendeten pflanzlichen Arzneimittel können bestehen aus:
|
 |
 |
| 1) |
der ganzen Arzneipflanze oder aus deren Teilen ( wie Blättern, Blüten, Wurzeln, etc.); hierbei handelt es sich um Pflanzenheilkunde im eigentlichen Sinn. Sie geht immer von der Heilpflanze in ihrer Gesamtheit aus, deren Wirkung sich aus einer Symbiose vieler Wirk- und Begleitstoffe ergibt. |
 |
| 2) |
isolierten Bestandteilen der Arzneipflanzen (z.B. Ätherische Öle, isolierte Einzelwirkstoffe, wie etwa Digitalisglykoside aus dem roten Fingerhut); |
 |
| 3) |
Zubereitungen aus Arzneipflanzen (z.B. Tinkturen, Trockenextrakte); |
 |
Im heutigen Apothekenbetrieb spielen die pflanzlichen Arzneimittel noch immer eine bedeutende Rolle. Nach wie vor sind ca. 40% der heute verwendeten Medikamente pflanzlichen Ursprungs. Gerade in unserer hochtechnisierten Zeit suchen immer mehr Menschen wieder Hilfe in den Heilkräften der Natur. Dabei sollte man allerdings nie vergessen, dass natürlich nicht automatisch mit gesund gleichzusetzen ist, kommen doch einige der stärksten Giftstoffe aus der Natur ( z.B. Tollkirsche, Eisenhut, Oleander, Thuje). Auch bei den gängigen Arzneipflanzen und deren Zubereitungen ist die richtige Dosierung, die sachkundige Zubereitung und Anwendung von großer Bedeutung. In diesem Bereich sehen wir, als Apotheker mit fundierter Ausbildung auf dem Gebiet der Pflanzenheilkunde, unsere Aufgabe darin, allen Interessierten beratend zur Seite zu stehen.
Wir bieten Ihnen, sowohl in persönlichen Beratungsgesprächen als auch im Rahmen unserer Homepage, genaue Informationen über die Möglichkeiten einer phytotherapeutischen Behandlung.
|
 |
 |
| -) |
Klassische Phytotherapie in Form von Tees, bewährten Teemischungen, Tropfen etc. |
 |
| -) |
Ätherische Öle und Aromatherapie |
 |
| -) |
Phytotherapie und Gemmotherapie nach Dr. Pol Henri
|
 |
| -) |
|
 |
|
|
|
|
 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|